Rundgang durch die Ausstellung Sonja Feldmeier

Freitag, 23. September
15:00–16:00 Uhr
Die Kunsthistorikerin Olivia Jenni nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch die sehenswerte Ausstellung «Sonja Feldmeier. Based on a True Story».

Die Ausstellung im Herbst 2022 in der Kunsthalle Palazzo widmet sich der Künstlerin Sonja Feldmeier. Sie arbeitet mit Medien wie Malerei, Skulptur, Video und Audio und verbindet diese unterschiedlichen Zugänge zu komplexen installativen Arbeiten. Zahlreiche Reisen haben Sonja Feldmeier in die unterschiedlichsten Gegenden der Welt geführt. Diese auch abenteuerlichen Erlebnisse haben immer wieder zu neuer Inspiration und neuen Arbeiten geführt. Dabei entwickelt sie Werkgruppen, die stetig wachsen und ergänzt werden. Die Ausstellung in der Kunsthalle Palazzo widmet sich einem Werkkomplex, der sich in jahrelanger Beschäftigung entwickelt hat und nun erstmals in seiner Gesamtheit gezeigt wird. Basis dafür waren Videoaufnahmen, welche während einer Reise in Indien entstanden sind. Über mehrere Tage dokumentierte Sonja Feldmeier die Fällung eines monumentalen heiligen Baumes, der dem Bau einer Pilgerstrasse weichen musste. Dabei ist ein intimes Porträt der lokalen Arbeiter und dieses aussergewöhnlichen Fällungsprozesses mit rudimentären Mitteln entstanden. Von diesen Aufnahmen und von synästhetischen Erfahrungen ausgehend entstanden in den folgenden Jahren digital entwickelte farbkräftige Bilder wie auch Skulpturen, die in direktem Bezug zum Film stehen. Die Ausstellung in der Kunsthalle Palazzo bietet die Möglichkeit mit allen Sinnen in «The Peepul Tree», diesen faszinierenden und äusserst vielschichtigen Werkkomplex von Sonja Feldmeier eintauchen zu können.

Die Ausstellung wurde von Michael Babics kuratiert.


Bild: Sonja Feldmeier, The Peepul (Taslim), 2017, Fine Art Print, Airbrush, Lack, Esche massiv, MDF mit Grundierfolie, 117 x 95,5 x 5 cm, © Sonja Feldmeier.


Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von der Kulturförderung des Kantons Basel-Landschaft, dem Aargauer Kuratorium, der Abteilung Kultur Basel-Stadt, der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung, der Stiftung Temperatio, der Stadt Liestal und der Kulturhaus Palazzo AG.