ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE

Donnerstag, 21. März
20:15–22:15 Uhr
Reihe: Oh Wunder!

Schweiz 1941, Dialekt/d

Regie: Valerien Schmidely, Hans Trommer
Buch: Gottfried Keller, Hans Trommer
Kamera: Ady Lumpert
Schnitt: Irene Widmer
Musik: Jack Trommer, Walter Zollin
Mit: Margrit Winter, Erwin Kohlund, Johannes Steiner
«Der schönste, echteste aller Schweizer Filme» Freddy Buache, Le cinéma suisse

«Die Bauern Manz und Marti, zerstritten über einen herrenlosen Acker und ruiniert durch langwierige Gerichtsprozesse, verbieten ihren Kindern Sali und Vreneli den Umgang. Als Erwachsene finden diese dann aber doch für eine Liebesnacht zueinander. Nachdem der schwarze Geiger – wahrer Eigentümer des Streitackers – ihnen zur Hochzeit aufgespielt hat, besteigen sie ein Heuschiff am Fluss: ihr Braut- und Totenbett zugleich. Eine präzise Milieuschilderung und der stimmige Gleichklang von Natur und Tragödie zeichnen diesen Dialektfilm aus.» Viennale

«In der Verfilmung der Novelle von Gottfried Keller verbindet sich das Naturschöne der Schweizer Landschaft mit dem Kunstschönen einer geradezu lyrischen Schwarzweissfotografie. In Schweizerdeutsch gedreht, steht Romeo und Julia auf dem Dorfe ganz in der Tradition des Poetischen Realismus, doch verleihen die unheilvollen Auftritte eines ‹Schwarzen Geigers›, zumal der von ihm angeführte nächtliche Hochzeitstanz in den Tod, den tragischen Geschehnissen auch eine schaurige Note.» Berlinale